Netzkraftbewegung

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.

Zeltinger Straße 9
50969 Köln
Deutschland

Ansprechpartner: Suhre, Richard

+49 221/ 511002
+49 221/ 529903
dgsp@psychiatrie.de
http://www.psychiatrie.de/dgsp/

Themenbereiche

  • Sozialpolitik/behinderte Menschen

Über uns

Die Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie ist ein unabhängiger Fachverband, in dem alle in der Psychiatrie tätigen Berufsgruppen zusammenarbeiten. Dem liegt die Einsicht zu-grunde, dass kein Beruf allein heute die Probleme psychisch Kranker einsehen, verstehen und behandeln kann, sondern dass es der angemessenen Zusammenschau und Zusammenarbeit der Berufe bedarf.

Wer in die DGSP geht, will über den eigenen Beruf und die eigene Rolle hinaus aktiv sein, politisch werden, reden, streiten, nachdenken, demokratisch handeln. Die DGSP ist ein Verband, der nicht nur etwas bietet, sondern in dem man tätig werden kann. Mitarbeit in der DGSP bedeutet, sich mit dem Zustandekommen psychischer Störungen auseinanderzusetzen.

Wir haben gelernt, dass nur in einem Klima von Interessenausgleich und offener Diskussion Entwicklung zu mehr Selbstbestimmung, Gestaltungskraft und Einfluss auf die Lebensverhältnisse möglich ist. Das gilt sowohl für psychisch Kranke als auch für ihre Helfer. Bei uns kann man auf vielfältige Weise lernen: auf Tagungen, in regionaler Vereinsarbeit, im Handeln vor Ort oder in der Sozialpsychiatrischen Zusatzausbildung der DGSP.

Die DGSP unterstützt neue Ansätze, die die Verwirklichung des Rechtes psychisch kranker Menschen auf existentielle Sicherung und Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen, also Wohnung, Arbeit, Bildung und Freizeit, ermöglichen.

Die DGSP steht für konsequente Kommunalisierung der Versorgung psychisch kranker und behinderter Menschen. Die Verantwortung hierfür liegt in der Gemeinde. Ihr ist ein Sicherstellungsauftrag zu erteilen. Das bedeutet: Psychiatrie findet in der Gemeinde statt, nicht nur "gemeindenah". Das gilt insbesondere für chronisch psychisch Kranke.

Die DGSP, 1970 gegründet und seit 1992 mit der Gesellschaft für Kommunale Psychiatrie (gegr. DDR 1992) vereinigt, gliedert sich in die Mitgliederversammlung, einen Bundesvorstand, Landesverbände, Regionalgruppen, Fachausschüsse und eine Bundesgeschäftsstelle. Sie gibt die Mitgliederzeitschrift "Soziale Psychiatrie" heraus, ist Gesellschafterin des "Psychiatrie-Verlag" und pflegt einen regelmässigen Informationsaustausch mit anderen Psychiatrie-Fachverbänden.

Ich führe Beratungen durch, halte Referate und vermittele aktuelle Fachinformationen und Kontakte zu dem Themenbereich soziale Psychiatrie.