Netzkraftbewegung

Desert Rose e. V.

Postfach 10 08 45
50448 Köln
Deutschland

Ansprechpartner: Rahel Woldemichael


contact@desertrose.info
rahel.w@desertrose.info
http://www.desertrose.info
https://www.facebook.com/desertrose.info/info?tab=page_info

Themenbereiche

  • Hilfsorganisation
  • Menschenrechte
  • Sozialpolitik/behinderte Menschen
  • Freiwillige Helfer sind willkommen.

Über uns

Desert Rose e. V. wurde im Jahr 2013 gegründet. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, den Organ- und Menschenhandel in Nordafrika und dem Nahen Osten zu bekämpfen sowie den davon betroffenen Menschen zu helfen.

Wir sind eine Gruppe von AktivistInnen mit teilweise eritreischem Hintergrund, in deren eigenen Familien- und Bekanntenkreis auch Menschen Opfer von Menschenhandel, Folter und Erpressung wurden. Durch unterschiedliche individuelle Aktivitäten in der Öffentlichkeit haben wir uns kennengelernt und in Form eines Vereins zusammengeschlossen, um unsere gemeinsamen Ziele effektiver verfolgen zu können.

Wie versuchen wir unser Ziel zu erreichen?
- Aufklärungsarbeit über den Menschenhandel auf dem Sinai
- Politische Lobbyarbeit für die Betroffenen
- Dokumentation von Fällen des Menschenhandels
- Vernetzung von NGOs, AktivistInnen und Betroffenen
- Unterstützung von Sinai-Überlebenden durch Kooperationen und eigene Projekte
- Aufforderung an die internationale Gemeinschaft, die Verbrechen im Sinai zu bekämpfen und aufzuklären
Gemeinsam helfen

Unser Anliegen ist es, die Situation von Überlebenden des Menschenhandels im Sinai zu verbessern. Dazu arbeiten wir mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die direkte Unterstützung für Betroffene leisten. In Israel, wo sich Schätzungen zufolge aktuell etwa 7.000 Sinai-Überlebende aufhalten, kümmert sich zum Beispiel die Organisation ASSAF (Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers) um Folteropfer aus dem Sinai. Die wenigsten von ihnen werden vom Staat offiziell als Opfer von Folter oder Menschenhandel anerkannt, weshalb ihnen staatliche Hilfeleistungen verwehrt bleiben. Das Beratungs- und Unterstützungszentrum von ASSAF bietet folgende Hilfen an:

- Schutz und psycholog. Unterstützung für Folteropfer
- Intensive individuelle Bedarfsermittlung
- Vermittlung medizinischer Hilfe und Folgebetreuung
- Beratung bzgl. Visum, Unterkunfts- und Jobsuche
- Sozialarbeit, Bildungs- und Freizeitangebote
- Lobbyarbeit für Sinai-Folteropfer in Israel

Projekte:
SOS Sinai – Gegen den Menschen- und Organhandel im Nahen Osten: "SOS Sinai" ist eine Initiative von Desert Rose e. V. Wir wollen damit auf die Not der Menschen aufmerksam machen, die in den Sinai verschleppt und dort in so genannten Foltercamps auf brutalste Weise misshandelt wurden. Bei den Opfern handelt es sich überwiegend um eritreische und sudanesische MigrantInnen, die auf ihrem Weg nach Israel von Beduinen festgehalten oder aus Flüchtlingslagern in Äthiopien und im Sudan in den Sinai entführt wurden, um Lösegeld für ihre Befreiung zu erpressen oder – wenn dies nicht gelingt – ihre Organe zu entnehmen.

Rahel Woldemichael ist Vorstand von Desert Rose e. V..

Nach Absprache können wir für andere Netzteilnehmer eine Beratung durchführen, ein Referat halten, aktuelle Fachinformationen und Kontakte vermitteln auf dem Gebiet unserer Arbeit.

Bei einer Infoveranstaltung von Desert Rose e. V. im Allerweltshaus in Köln mit Gastbeiträgen von Dr. Alganesh Fessaha (von "Gandhi Charity"), Merav Bat-Gil (von "ASSAF" - Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers) und Annette Groth (von "Die Linke").