Netzkraftbewegung

FARE - Football Against Racism in Europe

PO Box 72058
EC1P 1UH London
Vereinigtes Königreich

Ansprechpartner: Claudia Krobitzsch

+44 20 7253 6795
info@farenet.org
claudia.krobitzsch@farenet.org
http://www.farenet.org

Themenbereiche

  • Antirassismus, Integrationspolitik
  • Menschenrechte
  • Sozialpolitik/behinderte Menschen

Über uns

Fußball ist die meistverbreitete Sportart der Welt und gehört uns allen. Jeder hat das Recht, frei und ohne Angst Fußball zu spielen, zu schauen und über ihn zu reden. FARE wird durch den Fußball alle Arten von Diskriminierung im Fußball bekämpfen: im Stadion, auf dem Platz, in der Umkleidekabine, auf dem Trainingsplatz, in Büros und Klassenzimmern; durch Fans, Spieler, Manager, Trainer, Funktionäre oder Erzieher.

Im Februar 1999 fand auf Anregung von Fangruppen aus verschiedenen Regionen Europas eine Konferenz in Wien statt, an der auch Fußballverbände und Spielergewerkschaften teilnahmen, um eine gemeinsame Strategie und ein Grundsatzprogramm gegen Rassismus und Fremdendfeindlichkeit zu entwickeln. Hieraus entstanden Football against Racism in Europe (FARE) - ein Netzwerk von Organisationen aus mehreren Ländern Europas - und ein Aktionsplan. Das FARE-Netzwerk hat sich dem Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Fußball in ganz Europa verschrieben und will durch koordinierte Aktionen und gemeinsame Anstrengungen auf lokaler und nationaler Ebene all diejenigen zusammenbringen, die interessiert sind, die Diskriminierung im Fußball zu bekämpfen.

Die allgemeinen Ziele des FARE-Netzwerks lassen sich so zusammenfassen:
• Das Engagement im Kampf gegen den Rassismus auf allen Ebenen des Profi- und Amateurfußballs in ganz Europa zu fördern – in den Stadien, auf dem Platz, in Verwaltung, Training und Sportunterricht und über die Medien
• Das Bewusstsein der Fußballgemeinschaft für das integrative Potenzial des Fußballs zu schärfen und Spieler, Vereine, Verbände, Fans, Trainer, Funktionäre, Schiedsrichter, Journalisten und Politiker zu ermutigen, aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen
• Die Vernetzung zu fördern und sich mit einer Reihe von Partnern über die Ländergrenzen hinweg über bewährte Praktiken auszutauschen
• Maßnahmen für Kompetenzaufbau und Stärkung marginalisierter und diskriminierter Gruppen, insbesondere Jugendlicher, Migranten und ethnischer Minderheiten zu ergreifen.

Arbeitsfelder:
• Rassismus im Fußball; Homophobie im Fußball; Ausgrenzung von Minderheiten
• Herausforderungen in Osteuropa: FARE ist in einer einzigartigen Position, um Einfluss auf die Situation in Osteuropa zu nehmen, da es positive Erfahrungen aus den Ländern Westeuropas ebenso wie antirassistische Kompetenz vor Ort und regionale Kontakte nutzen kann. Die große Zahl von Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen der letzten Jahre ist ein ermutigendes Zeichen.
• FARE Aktionswochen: Die FARE Aktionswochen vereinen Fans, Vereine und potenzielle Opfer von Rassismus und Diskriminierung auf dem ganzen Kontinent in der gemeinsamen Anstrengung, beides zu Problemen der Vergangenheit zu machen.
• Mondiali Antirazzisti: Die antirassistische Fan-Weltmeisterschaft ist eine Veranstaltung, die 1997 vom Progetto Ultra-UISP Emilia Romagna in Zusammenarbeit mit Istoreco, dem Institut für die Geschichte des Widerstands der Reggio Emilia ins Leben gerufen wurde. Ein lebendiges Fest zu organisieren unter direkter Beteiligung und Durchmischung der verschiedensten Lebenswelten von Ultras und MigrantInnen, die vorher eher als nicht miteinander vereinbar wahrgenommen wurden.

Claudia Krobitzsch ist die Programm - Koordinatorin von FARE.

Nach Absprache können wir für andere Netzteilnehmer eine Beratung durchführen, ein Referat halten, aktuelle Fachinformationen und Kontakte vermitteln auf dem Gebiet unserer Arbeit.

"Spanish fan group Brigada Amarillas from Cadiz FC show their commitment in the fight against discrimination".
FARE works for more social inclusion in and through football.