Netzkraftbewegung

Freunde der Naturvölker e.V. (FdN)

Katzenstr. 2
21335 Lüneburg
Deutschland

Ansprechpartner: Steffen Keulig

+49 (0) 4131 68 22 32, Mobil: +49 (0)17624022969
FdN@fPcN-global.org
http://www.naturvoelker.org
www.fpcn-global.org

Themenbereiche

  • Menschenrechte
  • Freiwillige Helfer sind willkommen.

Über uns

Freunde der Naturvölker e.V. (FdN) ist eine als gemeinnützig registrierte Menschenrechtsorganisation und die deutsche Sektion von friends of Peoples close to Nature (fPcN), einem weltweiten Netzwerk.

Die Arbeit von FdN reicht von Publikationen, Kampagnen, direkte Überlebenshilfe, Flüchtlingshilfe und Landkauf für noch isoliert lebende Völker bis hin zum Aufbau von Stammesschulen sowie Schulförderung. Für uns arbeiten zahlreiche Wissenschaftler, Autoren, Journalisten und Aktivisten, die die Arbeit von FdN tragen. Mit ihnen vereinen sich fast 20 Jahre Erfahrung nicht nur am Schreibtisch, sondern auch im Feld bei den Völkern vor Ort.

FdN gründete sich 1991 aus ehemaligen aktiven Mitgliedern der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Gründe waren u.a. vor allem die Marginalisierung der sensibelsten aller Kulturen, der Jäger- und Sammlervölker, in der Politik und Arbeit der GfbV. Der Fokus der GfbV liegt zu 90 Prozent bei den sogenannten Grossvölkern wie Sinti und Roma, Tibetern, Kurden oder Religionsgemeinschaften wie den irakischen Christen.

FdN arbeitet weltweit für die Bewahrung der kulturellen Vielfalt und unterstützt insbesondere die Kleinstvölker bei ihrem Kampf ums kulturelle Überleben wie Pygmäen, San (Buschmänner), Papua oder Negritos u.a. wie es auch von der UNESCO gefordert wird. Die von der UNESCO verabschiedete Magna Charta der internationalen Kulturpolitik verankert das Menschenrecht auf kulturelle Selbstbestimmung im Völkerrecht. Wie die UNESCO betrachten wir die kulturelle Vielfalt als genauso bewahrenswert wie die biologische Vielfalt auf unserem Planeten. Das bedeutet, dass Existenz- und Identitätssicherung oberste Priorität für den Erhalt der Kulturen haben.

FdN sieht sich als Fürsprecher und Sprachrohr jener Indigenen Völker, die das Recht nach eigenen Traditionen für sich beanspruchen. Das heißt, dass diese Völker selbst über ihre Zukunft entscheiden (Free, Prior and Informed Consent) und wir diese Entscheidung respektieren und unterstützen. Dieser Ansatz der freien Selbstbestimmung entspricht ebenso den Forderungen der Vereinten Nationen. FdN wird in dieser Hinsicht also erst dann aktiv, wenn sich jene Völker mit der Bitte um Beistand an uns wenden und wir damit autorisiert sind. Das impliziert auch, dass sich FdN gegen jede Form von Außen aufgesetzter und typisch westlich geprägter Entwicklungsideologie wendet.

Wir stehen Naturvölkern im Rahmen unserer Möglichkeiten mit Rat und Tat gegen lebensraumzerstörende Aktivitäten der Großindustrie, nationalstaatlicher Regierungen und deren Programme zur Vertreibung der Indigenen zur Seite. Wir sehen Indigene als ganzheitlichen Bestandteil des Naturschutzes und nicht wie einige Naturschutzorganisationen im dualistischen Sinne als Hindernis.

Nach Absprache kann ich/können wir für andere Netzteilnehmer eine Beratung durchführen, ein Gutachten erstellen, ein Referat halten, aktuelle Fachinformationen und Kontakte vermitteln auf dem Gebiet unserer Arbeit.