Netzkraftbewegung

Hatemalo - Hand in Hand für Nepal e.V.

Händelstr. 1
53115 Bonn
Deutschland

Ansprechpartner: Michael Lüdeke


michael.luedeke@hatemalo.de
http://www.hatemalo.de

Themenbereiche

  • Hilfe für Entwicklungsländer
  • Sozialpolitik/behinderte Menschen
  • Hilfsorganisation
  • Freiwillige Helfer sind willkommen.

Über uns

Unser Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Familien in Nepal den Weg in eine eigenständige Existenz zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur darum, ihre unmittelbare Not zu lindern, sondern dazu beizutragen, dass sie gebildete, sozial starke Persönlichkeiten werden. Nur so können sie auch in ihrer Gesellschaft etwas bewegen.

Hatemalo ist Nepali und bedeutet Hand in Hand. Wir haben Hände als Symbol gewählt, weil wir den Drang haben, etwas zu tun und dies gemeinsam mit den Nepalis – Hand in Hand statt durch Hilfe "von oben". Unsere Zielgruppe sind Kinder, die ohne Hilfe kaum existieren können, weil sie am Rande der Gesellschaft leben:

Gefängniskinder: Viele Nepalis kommen wegen Diebstahls oder anderer Delikte ins Gefängnis, die sie oft nur begehen, um zu überleben. Ihre Kinder haben nur zwei Wahlmöglichkeiten: die Straße oder das Gefängnis. Viele von ihnen begleiten ihre Eltern in die Zellen, in denen sie bis zur Entlassung der Eltern auf engstem Raum eingesperrt leben.

Zirkuskinder: Die nepalesischen Kinder, viele von ihnen aus extrem armen Verhältnissen, wurden im Alter von 5-9 Jahren von Agenten in indische Zirkusse verschleppt. Dort wurden sie wie Tiere gehalten, ausgebeutet und missbraucht. Die Mehrheit von ihnen ist schwer traumatisiert.

Behinderte Kinder: Viele Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen in Nepal führen ein Leben als Ausgestoßene. Sie werden weggesperrt oder fristen als „Dorfidioten“ ihr Dasein. Aufgrund ihres Handicaps werden sie von der Gesellschaft nicht ernst genommen, ausgegrenzt. Dementsprechend gibt es für sie kaum Schulen oder andere Förderungsmöglichkeiten.

Slumkinder: Die Lebensumstände dieser Kinder sind für uns kaum vorstellbar. Die meisten von ihnen sammeln Essensreste, um zu überleben. Die Familien sind viel zu arm, um alle Kinder satt zu bekommen. Kaum ein Kind geht zur Schule.

Unser Ziel ist es, die Kinder und ihre Angehörigen aus ihrer akuten Notlage zu helfen und sie dann mit dem auszustatten, was sie brauchen, um ein eigenständiges Leben in der Gesellschaft zu führen. Um dies zu erreichen:

• planen wir Rettungsaktionen, um Kinder aus den indischen Zirkussen zu befreien. Bisher haben wir über 300 Kinder befreit
• versorgen wir in unseren Kinderhäusern 130 Kinder (vor allem „Gefängnis-, Zirkus- und Slumkinder), bis sie stark genug sind, um auf eigenen Beinen zu stehen
• unterstützen wir Schulen - darunter eine Schule für Taubstumme und eine Schule für geistig behinderte Kinder - durch Lehrergehälter, Bücher, Bau von Klassenzimmern, Stipendien für besonders benachteiligte Kinder, Schulbusse und vieles mehr
• betreiben wir mit Hilfe der Betroffenen und unseres nepalesischen Hilfswerks Aufklärungsarbeit in den Brennpunkten
• bieten wir kostenfreie Ausbildungen, z.B. zum Näher/in, Töpfer/in oder Mosaikkünstler/in
• vergeben wir Mikrokredite, um Existenzgründungen zu ermöglichen.

Für andere Netzteilnehmer können wir nach Absprache ein Gutachten erstellen, eine Beratung durchführen, ein Referat halten, aktuelle Fachinformationen und Kontakte vermitteln auf dem Gebiet unserer Arbeit.

'Einstein' beim Lernen in der Sonne - Unser Ziel ist es, allen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Gruppenfoto vor dem blauen Haus in Bhairawa.
Kleiner Mann mit großem Appetit: Santosh zeigt uns stolz seinen Teller nach dem Essen.
Vor der Zuflucht in Hetauda: die Zirkusmädchen haben Ihr Sonntagskleid angelegt und sagen DANKE für ein Kreativpaket, das aus Deutschland eingetroffen ist.
Laxmi, Kalpana und Sarda beim Singen an Holi, dem fest der Farben. Wenn man sie so fröhlich sieht, fällt es noch schwerer, sich vorzustellen, was sie alles durchgemacht haben...
Viele Dorfschulen haben kaum Klassenräume; einige wie dieses ohne Fenster und Bänke: 50-70 Kinder drängen sich auf dem Boden.
Schüler einer Taubstummen-Schule, von denen es nur eine Handvoll in Nepal gibt. Über unsere Schwesterorganisation in Nepal unterstützen wir Kinder mit Stipendien und finanzieren eine Lehrerin, die selbst taubstumm ist.
Alle auf einmal! Schüler kommunizieren mit Philip, der die Schule hin und wieder besucht, um sich mit eigenen Augen zu überzeugen, dass die Spenden ankommen, wo sie hin sollen.
Die Kinder wachsen in dürftig zusammengeflickten „Hütten“ auf. Der Boden besteht aus Schlamm oder Lehm. Die Väter des Dorfes sind oft betrunken und schlagen ihre Kinder und Frauen. Viele Kinder wirken „gebrochen“.
Eine der zahlreichen Sammelaktionen, die Hatemalo bereits durchgeführt hat: der Kölner Brückenlauf, an dem sich mehrere Firmen und viele Freunde beteiligt und sich für unsere Projekte sponsern lassen haben.