Netzkraftbewegung

Tafungua e.V.

Forum für Interkulturelle Begegnung und Entwicklungspolitische Bildungsarbeit

Im Allerweltshaus, Körnerstr. 77
50823 Köln
Deutschland

Ansprechpartner: Simone Hirth

+49 (0)221-9499476
info@tafungua.de
tafungua@web.de
http://www.tafungua.de

Themenbereiche

  • Hilfe für Entwicklungsländer
  • Medienprojekt

Über uns

Tafungua versteht sich als Forum für interkulturelle Begegnung und entwicklungspolitische Bildung. Unsere Länderschwerpunkte sind Kenia und Tansania. Der gemeinsame Hintergrund aller Beteiligten ist die praktische Ost-Afrika-Erfahrung: Alle Aktiven des Vereins waren mindestens einmal für drei Monate in Kenia, um dort in einer sozialen Einrichtung zu arbeiten. Das Forum wurde gegründet, um Erfahrungen und Erlebnisse vor Ort in kontinuierliche und nachhaltige "entwicklungsverantwortliche Handlung " HIER umzusetzen.

Dabei versteht sich Tafungua nicht als klassische Entwicklungshilfeorganisation mit Projektarbeiten im Süden, die unsere Verantwortung im Alltag HIER ausblenden. Wir wollen das Augenmerk stärker auf Veränderungsmöglichkeiten im Entwicklungsland Deutschland richten. Tafungua bedeutet im Kiswahili „in Zukunft etwas öffnen“ und das ist unser Ziel. Wir wollen (Etwas) öffnen, um Vorurteile abzubauen und den Blick über unsere Grenzen hinaus ermöglichen. Unsere Handlungsmotivation resultiert aus der interkulturellen Energie und dem entwicklungspolitischen Veränderungswillen der zahlreichen Rückkehrer aus Ostafrika.

Mit Veranstaltungen, Infoabenden und –Ständen, sowie zahlreichen Projekten machen wir in der Öffentlichkeit auf unsere Arbeit aufmerksam. Dabei wollen wir auch in der breiten Bevölkerung ein Bewusstsein für die Chance zu einer gerechten Weltordnung schaffen. Außerdem wollen wir in der Öffentlichkeit zeigen, dass es Veränderungsmöglichkeiten im Alltag HIER gibt.

Entwicklungspolitsche Bildungsarbeit und Begegnung: Unser Hauptprojekt ist die Vorbereitung von rund zwanzig jungen Menschen für einen mehrmonatigen Arbeitseinsatz in einer sozialen Einrichtung in Kenia und Tansania. Mindestens drei Monate leben und arbeiten die Teilnehmer in einer von ihnen selbstgewählten Einrichtung vor Ort. Durch die interkulturelle Begegnungen wird ein Perspektivenwechsel ermöglicht. So sollen negative Vorurteile sowie Stereotypen abgebaut werden und der Erwerb interkultureller Kompetenzen wird hier, wie dort gefördert. Dieses Projekt beinhaltet entwicklungspolitisch und interkulturell sensibilisierende Workshops im Rahmen von intensiven Vor- und Nachbereitungsseminaren. Ziel dabei ist, durch den Prozess der Vorbereitung, des Aufenthalts und der Nachbereitung eine nachhaltige, entwicklungsverantwortliche Veränderung und Handlung bei den Teilnehmern zu bewirken. Unter dem Gesichtspunkt der Interkulturellen Begegnung, verfolgen wir das Ziel der entwicklungspolitischen Weiterbildung. Daher unterstützen wir auch unsere afrikanische Kollegen bei einem Freiwilligendienst in Deutschland sowie beim Aufbau eines Kooperationsvereins in Kenia. Damit wollen wir konkret bürgerschaftliches Engagement in Ostafrika fördern, um die Stimmen der Bevölkerung zu stärken.

Nach Absprache können wir für andere NetzteilnehmerInnen eine Beratung durchführen, ein Referat halten, aktuelle Fachinformationen und Kontakte vermitteln auf dem Gebiet: unserer Arbeit.