Netzkraftbewegung

THE SWISS ASSOCIATION OF THE FRIENDS OF SISTER EMMANUELLE (ASASE)

19, rue du Rhône
1204 Genf
Schweiz

Ansprechpartner: Dr. Alfred Höfler (Deutschschweizer Kontaktperson: Milackerweg 9, CH-4655 Stüsslingen)

+41 (0)22 311 20 22, +41 (0)62 298 21 45 (Dr. Höfler)
+41 (0)22 310 21 93
info@asase.org
alfred.hoefler@gmx.net
http://www.asase.org

Themenbereiche

  • Hilfsorganisation
  • Hilfe für Entwicklungsländer
  • Sozialpolitik/behinderte Menschen

Über uns

Die Organisation wurde 1979 gegründet, um die Aktivitäten von Schwester Emmanuelle in den Slums von Kairo zu unterstützen. Die Organisation besteht nur aus Freiwilligen.

Unsere Aktivitäten:

• Heime: Das Waisenheimprojekt ist unser ältestes Programm. In den Heimen werden Waise von Sudanesischen Paaren, die als Pflegeeltern fungieren, aufgenommen und betreut. So wird versucht neue Familienbande zu knüpfen. Die Kinder erhalten Essen, medizinische Betreuung, eine schulische Ausbildung und die so wichtige Zuwendung. Fünf Heime, drei für Mädchen und zwei für Burschen, nehmen ungefähr 100 Kinder, vor allem Waisen, auf.
• Farmen: Die Farmen wurden aufgebaut, um für die älteren Kinder zu unterstützen. Die Jugendlichen werden immer zahlreicher und zusätzlich zur Primar- und Sekundarschule wollten wir ihnen die Möglichkeit geben, ein Gewerbe oder Handwerk zu erlernen. Sie lernen Ackerbau und Viehzucht und sie produzieren nicht nur Nahrung für sich, sondern auch für die Heime.
• Berufsausbildungsworkshops: Dieses Projekt ist ohne Zweifel das wichtigste, das wir haben, da wir sowohl jungen Leuten, als auch Erwachsenen helfen können, selbständig zu werden. In unseren 5 Zentren gibt es Lehrwerkstätten für Tischler, Maurer, Schweißer, Elektriker, Damen- und Herrenschneider, Landwirte, Informatiker. In zwei Zentren bilden wir Kühltechniker und Fachleute für Airconditioning aus, in einem weiteren Zentrum kann man Lederverarbeitung erlernen.
• Medizinische Programme: Das Programm beschäftigt ein Team von etwa 100 Personen, ausschließlich Sudanesen. Pro Jahr wurden mehr als 50 000 Fälle 25 verschiedener Krankheiten behandelt.
• Trinkwasser Programm: Die Menschen, die in Camps in der Wüste umgesiedelt wurden, brauchen dringend Trinkwasser. Drei Tankwagen liefern täglich um 120’000 Liter zu diesen Camps.
• Baby-Nahrung Programm (Zusatznahrung für Kleinkinder): Wir haben dieses Programm 2002 gestartet, als bekannt wurde, dass in den ärmsten Gegenden der shanty towns, in den Aussenbezirken der Hauptstadt, einige hundert Kinder unter fünf Jahren unter so gravierender Unterernährung leiden, dass sie irreversible Hirnschäden erleiden.
• Unterstützung für die “Rakubas” (Bambusschulen): 1986 trugen wir einen grossen Beitrag zu einem Projekt der Katholischen Kirche bei. Wir halfen beim Aufbau, dem Managment und der Finanzierung von Schulen am Rande Khartoums und in Omdurman. Diese Zentren (auch “Rakubas” oder Bambusschulen genannt) liefern für fast 52,000 Kinder Essen. Bis vor kurzem erhielten diese Schüler neben einer Primar- und Sekundarschulausbildung auch einmal täglich eine Mahlzeit. Die Leistungen diesere Schulkinder waren sehr gut und einige von ihnen wurden an die Universitäten aufgenommen.
• Unterstützung für Körperbehinderte: Durchschnittlich 50 Dreiräder werden zusammen mit künstlichen Gliedern jährlich hergestellt und abgegeben.
• Andere Klein-Projekte: SVDP Sudan unterstützt Projekte für Leprakranke und ältere Muslime. Zudem laufen verschiedene Projekte, um Klein-Einkommen zu generieren. Diese sollen SVDP selbständiger machen. Diese Projekte warden von anderen Spendern finanziert, aber wir hoffen in Zukunft auch diese Programme unterstützen zu können.

Nach Absprache können wir für andere NetzteilnehmerInnen eine Beratung durchführen, ein Gutachten erstellen, ein Referat halten, aktuelle Fachinformationen und Kontakte vermitteln auf dem Gebiet unserer Arbeit.